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Leistung

BIM Modellierung aus der Punktwolke

Wir machen aus 3D-Scandaten ein strukturiertes BIM-Modell für Architektur, Umbau, Koordination und Gebäudedokumentation — direkt an der Punktwolke modelliert, im Detaillierungsgrad, den Ihr Projekt tatsächlich braucht.

Von der Wolke zum Modell

Eine Punktwolke ist Messung. Ein BIM-Modell ist Information.

Eine Punktwolke enthält Millionen gemessener Punkte und kein Gebäude. Es gibt darin keine Wände, keine Fenster, keine Räume — nur Oberflächen. Alles, was Planung, Kalkulation oder Bewirtschaftung davon wissen wollen, muss zuerst hineinmodelliert werden.

Unsere BIM-Modellierer bauen das Gebäude als intelligente Bauteile auf: Wände, Decken, Dächer, Stützen, Türen, Fenster, Treppen, Geländer und Räume — direkt an der Punktwolke ausgerichtet, nicht von einem flachen Export abgepaust. Bauteiltypen, Klassifizierung und Benennung folgen Ihrem BIM-Abwicklungsplan, damit das Modell ohne Bereinigungsphase in Ihre Umgebung importiert.

Das Ergebnis ist ein 3D-Gebäudemodell, das Sie auswerten, koordinieren und weiterverwenden können — nativ in Revit oder Archicad und als IFC für jeden openBIM-Workflow danach.

Auf einen Blick

Software
Autodesk Revit · Graphisoft Archicad
Eingangsdaten
Punktwolken als E57 · RCP · RCS — von uns oder von Ihnen
Detaillierung
Projektbezogen als LOG + LOI, nicht als pauschales LOD
Austausch
IFC 2x3 / IFC 4 — openBIM-konform
Qualitätssicherung
Drei Prüfungen vor der Freigabe
Toleranz
±20 mm Modell zu Punktwolke, sofern nicht anders vereinbart

Vorgehen

Einmal modelliert, dreifach geprüft.

Die Qualitätskette ist der Grund, warum ein geliefertes Modell nicht zurückkommt. Jede Stufe hat eine verantwortliche Person und ein dokumentiertes Ergebnis.

  1. Schritt 1

    Umfang & LOG / LOI

    Wir legen fest, was modelliert wird und wie viel Information jedes Bauteil trägt — gemessen am Verwendungszweck des Modells: Planung, Baueingabe, Koordination oder Bewirtschaftungsdaten.

  2. Schritt 2

    Modellierung an der Punktwolke

    Die Bauteile entstehen direkt an der registrierten Punktwolke in Revit oder Archicad, nach Ihrer Benennung, Klassifizierung und Geschossstruktur.

  3. Schritt 3

    Geometrische Verifikation

    Der Modellierer prüft das Modell abschnittsweise gegen den Scan und dokumentiert Abweichungen, statt sie stillschweigend zu glätten.

  4. Schritt 4

    Technische Prüfung

    Ein Senior BIM Modeller prüft Struktur, Klassifizierung, Parameter und IFC-Verhalten — also das, was beim Import bricht und nicht am Bildschirm.

  5. Schritt 5

    Validierung & Lieferung

    Der Team Lead validiert gegen den vereinbarten Umfang und gibt natives Modell, IFC-Export und Prüfdokumentation gemeinsam frei.

Lieferumfang

Was bei Ihnen ankommt.

  • .RVT

    Natives Autodesk-Revit-Modell

  • .PLN / .PLA

    Natives Graphisoft-Archicad-Modell

  • .IFC

    openBIM-Austausch, IFC 2x3 / IFC 4

  • .DWG / .PDF

    2D-Pläne aus dem Modell abgeleitet

  • .XLSX

    Mengen- und Flächenauswertungen auf Wunsch

  • .PDF

    QS-Bericht und Review-Ansichten

Modellierumfang

Was modelliert wird.

Der Umfang wird projektbezogen vereinbart. Dies sind die Bauteilgruppen, die wir am häufigsten modellieren; alles darüber hinaus wird ausdrücklich offeriert statt stillschweigend angenommen.

  • U-01

    Architektur

    Wände, Decken und Bodenplatten, Dächer, Untersichten, Türen, Fenster, Treppen und Geländer — das Gebäude, wie es gebaut wurde.

  • U-02

    Tragwerk

    Stützen, Unterzüge, tragende Wände und Deckenränder, modelliert dort, wo die Schnittstelle zum Architekturmodell auf Koordinationsniveau halten muss.

  • U-03

    Räume & Flächen

    Raum- und Flächenobjekte mit Bezeichnung, Nummer und Fläche — bereit für Flächenausweise, Vermietung und Gebäudemanagement.

  • U-04

    Umgebung & Terrain

    Terrain, befestigte Flächen und unmittelbarer Kontext, im selben Koordinatenrahmen wie das Gebäude.

  • U-05

    Ausgewählte Haustechnik

    Sichtbare HLKS- und Elektroführungen, soweit sie für den Umbau relevant sind — als erfasste Geometrie, nicht als vermutete Trassenführung.

  • U-06

    Fassaden

    Fassadengliederung, Öffnungen und Profile im Detaillierungsgrad, den Baueingabe oder Sanierungsumfang verlangen.

Spezifikation

LOG und LOI statt pauschalem LOD.

DATENBLATT / SC-SVC-02

LOD 200–350

LOD 200
Basisgeometrie — Volumen, Wände, Decken. Machbarkeitsstudien und frühe Planung.
LOD 300
Detailliertes Architekturmodell. Planung und Baueingabe.
LOD 350
Koordinationsqualität mit Tragwerksschnittstellen. Ausführungsplanung.
Level of Geometry (LOG)
Je Bauteilgruppe vereinbart — die tatsächlich benötigte geometrische Tiefe
Level of Information (LOI)
Je Bauteilgruppe vereinbart — Parameter, Klassifizierung, Bewirtschaftungsdaten
Klassifizierung
Nach Ihrem BIM-Abwicklungsplan; eBKP-H oder IFC-Klassen auf Wunsch
Export
IFC 2x3 / IFC 4, Coordination View; Mapping dokumentiert

FAQ

BIM Modellierung — häufige Fragen.

Building Information Modeling beschreibt ein Gebäude als Daten statt als Linien: Jede Wand, jedes Fenster und jeder Raum ist ein Objekt, das weiss, was es ist, wo es liegt und woraus es besteht. Genau das erlaubt es, aus einem Modell eine Mengenfrage, eine Koordinationsfrage und eine Bewirtschaftungsfrage zu beantworten, ohne es jedes Mal neu zu zeichnen.

Nächster Schritt

Erzählen Sie uns vom Gebäude.

Fläche, Ziel-LOD und ein grober Zeitrahmen genügen für eine Offerte mit Preisen, Lieferumfang und Terminen.